ARS Electronica Festival 2008. Notes & Links

Seit mittlerweile 6 Jahren verbringe ich jedes Jahr soviel Zeit wie möglich am AEC Festival in Linz. Es ist schön, die Stadt für ein paar Tage aublühen zu sehen, alte Freund zu treffen & sich auf den Konferenzen und Ausstellungen inspirieren zu lassen.

aec_2008_logo

Hier gesammelt meine Notizen & Links vom Festival:

- iPhone Anteil bei gefühlten 50%.

- ein neues Wort kreirt: “Twitterianer”.

- Konzerte in Kirchen sind eine wirklich tolle Sache.
Obwohl die Band ansich enttäuscht hat (Tosca, live im Linzer Dom)

- Das AEC Eröffnungfest ist immer ein Erlebnis. Dieses Jahr wurde eingeladen den Pöstlingberg zu entdecken. Incl. Krottenbahn. Mangels DJ und Tanzbarer Musik kam diesesmal leider nicht so die richtige Partystimmung auf.

- der Studiengang MA Interface Culture der Kunst Uni Linz schafft es Jahr für Jahr nicht sich und die Studentenarbeiten auf professionellem Niveu zu präsentieren. Ich würde sagen, der Studiengang ist der fehlgeschlagene Versuch eine Brücke zwischen Kunstuni und dem AEC Festival zu schlagen.

- Spannendster Vortrag: Wendy Hui Kyong Chun über Control and Freedom (Web 2.0 und so). + Verstörendes Video aus Ihrer Präsentation (dieses Video ist Kult in HongKong)

- Spannendste Entdeckung: openFrameworks ist ein C++ Framework. + als “Lab” setzen die Beteiligten Künstler & Nerds den Input der Festivalbesucher um.

- unter der Rubrik “visuell atemberaubend” – Die Lightwriting Projekte von Lichtfaktor

- Animation Festival: Bis dato leider nur das “Japanese Animation” Programm gesehen. Nicht so hochwertig wie die letzen Jahre. Heute wird um Mitternacht auf ORF2 das Programm “Digital Shorts – Best of Prix Ars Electronica” gezeigt.

- Jedes Jahr wird in die Kunst Uni von einer anderen Uni in Besitz genommen und präsentiert Ihre Arbeiten. Dieses Jahr war die Uni Tokyo zu Gast. Durchaus spannende Projekte und es hat sehr viel Spass gemacht mit den Studenten zu plauschen.

CyberArts Gewinner. Meine Favouriten:
- Image Fugurator. Spannend und mutig!
- The Replenishing Body. Lustigste Installation
- Standard Time – Zeit zum selber bauen.
- Salat – Politische Aktion in der Schweiz.
-
reactable Touch-Interface für Soundexperimente
- Samplingplong.nerdigstes Projekt.

- Mein Favorit war dieses Jahr aber etwas eher untypisches für die AEC: das Werknetz Projekt. “…unternehmerische HandwerkerInnen mit Hightech Neigung… Umnutzung leerstehender Banhofsgebäude als dezentrale Plattform ….” Das Konzept von Personal Fabrication wird anscheinend maßentauglich. So hab ich mir schon mal einen individuellen Schlüsselanhänger “fressen” lassen können. Spannende Leute + Spannede Projekte. Gerade in der Pilotphase. Ich freue mich auf mehr!. http://www.acar2.org/

Man sieht sich in 12 Monaten. Dann sogar mit Kulturhauptstadt Ansprüchen.

One Response

  1. Pingback: Bilder von der Ars Electronica 2008 « Kreativrauschen

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