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SXSW Interactive. Day 2 & 3.

Session Notes
Zu den Highlights gestern zählten “Designing the first 15minutes” mit Daniel Burka (Digg, Glitch ) und Rob Goodlatte (Facebook). Unter dem Credo “We design for ourselves first” stellten sehr anschaulich verschiedene Konzepte für Registrationsprozesse vor. Heute Nachmittag unterhielten sich Jim Coudal und John Gruber auf der Bühne über www.decknetwork.net – ein momentan sehr erfolgreiches Werbenetzwerk vieler relevanten Web Design & Culture Seiten, dass sich grundlegend von klassischen CPM Modellen unterscheidet.

Diggnation
Das Highlight des zweiten Abends war definitiv die Live Show von Diggnation mit Kevin Rose und Alex Albrecht. Die Gäste waren Robert Rodrigez und Leo Laporte von www.twit.tv, der am Ende wohl den ersten Live-VideoStream-CrowdSurfing-Stunt hingelegt hat.
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SXSW Interactive 2010. Tag 1. Video & Fotos

Nach ca. 26 Stunden einchecken, fliegen, auschecken, einchecken, …. bin ich heil in Austin gelandet und gestern ist bei strahlendem Sonnenschein und 20° die SXSW Interactive 2010 gestartet. Die großen Überraschungen blieben noch aus. Twitter hat zwar nun offiziell eine Geolocation Anbindung gelauncht , diese war aber schon lange im BetaStadium. Bei den meisten Gesprächen rund um “the next big thing” wird weiterhin über die Geo Location Services Foursquare & Gowalla gesprochen, wie wohl gerade am erreichen der kritischen Masse sind.

Gute Quellen aus Austin sind zB die Berichterstattung via Wired und Techcrunch. Eine sehr schöne Twitter-Aggregation läuft außerdem unter www.pepsicozeitgeist.com

Ich berichte live via twitter.com/smeidu und die Highlights auf knallgrau.tv und hier im Blog. Außerdem schreibe ich für die WuV via twitter.com/WuVonline. Im Rahmen dieser Kooperation ist in der Print Ausgabe der WuV auch folgender Artikel erschienen: SXSW – Live von der wichtigsten Internet-Konferenz in Austin, Texas. Dank meiner neuen HD DSLR Kamera kann ich nun auch fleißig Videos filmen. Hier der erste Output mit Eindrücken vom ersten Tag.


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Apple iPad – an der Revolution muss noch gearbeitet werden

Apple hat das wohl meistgehypteste Gadget aller Zeiten gestern Abend tatsächlich vorgestellt. Hier ein ausführliche Gedankensammlung und Einschätzung zum iPad.

iPad und das iPhone OS – work in progress

Ansich ist man von Apple gewohnt, dass Produkte erst dann vorgestellt werden, wenn sie perfekt sind. Umso verwunderlicher, dass die angepasste Version des iPhone OS so unfertig wirkt. Vor allem dem Home-Screen und Unlock-Screen sieht man an, dass sie eher quick&dirty umgesetzt wurden. Keine Weiterentwicklung vom gewohnten iPhone Interface … viel verschwendeter Platz … sehr unsexy und damit Apple untypisch. Mittlerweile gelten die Interfaces von Googles Nexus One & Co als State of the Art. Das iPhone Interface kennt man schon zu lange, es fehlt das “Neue”, das “Innovative”.

ipad_os

Es scheint als wurde das Betriebsystem (Version 3.2) nur notdürftig iPad kompatibel gemacht und in den Labors von Apple schlummert mit der OS Version 4.0 der große Wurf, den wir aber wohl erst im April/Mai sehen werden. Das iPhone OS nach oben hin für das iPad zu öffnen, als zu versuchen Mac osX in ein Multitouch Tablet Korsett zu zwängen, erscheint als strategisch vernünftige Entscheidung und wird auch dem iPhone langfristig zu gute kommen. Allerdings müssen spätestens mit iPhone OS 4.0 einige dringende Verbesserungen nachgereicht werden: – Multitasking!!! // – ein FileBrowser. Dropbox könnte dabei Vorbild sein // – Flash für Mobile Safari // ….

iPad & iPhone als Plattform – The Bigger Picture

Eines der großen Überraschungen des iPhone war der Siegeszug der Apps. Zumal das eigentliche Killerfeature des iPhone und des iPads aus meiner Sicht weiterhin im MobileBrowsing liegt. Das iPad wird ein ausgezeichnetes “Netbook” sein, mit einer großartigen Internet-Surf-Experience. Die ScreenSize, Multitouch und die Geschwindigkeit des iPads sind perfekt dafür geeignet. Daher wird es spannend sein inwieweit mobileSafari und osX Safari sich in Zukunft vereinigen werden. Flash Support & real Tab Browsing wären wichtige Verbesserungen und hoffentlich erkennt Apple die Wichtigkeit einer offenen Plattform und lässt auch Browser wie Firefox, Chrome und Opera zu. Kartellamt Klagen wären ansonsten (hoffentlich) die Folge.

ipad_apps2

Das iPad wird außerdem ein fantastisches Gaming Device sein, ähnlich dem MobileBrowsing, ist die Kombination aus ScreenSize, MultiTouch und Geschwindigkeit perfekt. Sofern die Gaming Industrie das beherzigt und mehr als nur angepasste Versionen von iPhone Games veröffentlich (zB StrategieSpiele ala Command&Conquer mit innovativen Multitouch Elementen) könnte dies ein Hauptverkaufsargument für das iPad sein.

Die von Stebe Jobs präsentieren Apps wie Kalender und Adressbuch haben allerdings einen der Schwachpunkte des iPads gezeigt. Einzig die Programme “aufzublasen” und bunter anzumalen um den nun zur Verfügung stehenden Platz zu füllen ist für mich keine wirkliche Innovation. Da können die Apps auch ruhig weiterhin in iPhone Size ala Widgets (incl. Multitasking) verwendet werden. Hier müssen Apple und die Developer in nächsten Monaten zeigen wozu ein Tablet fähig sein kann. Es wäre schade, wenn das iPad sein Dasein einzig als Medienkonsum Tablet fristen müsste.

Einzig die Präsentation von iWork hat wirklich gezeigt wieviel Potential in den iPads Apps liegen wird. Ich glaub es wäre wichtig neben den iPhone Developer auch die Mac osX Developer abzuholen und zu unterstützen ihre Apps MultiTouch und iPad fähig zu machen.

iPad und Content – Erfolg des Musik Store kopieren

Einer der wichtigsten Erfolgsgaranten des iPads wird weiters die massive Ausweitung von Apples Contentangebot sein. Mit dem iTunes Music Store ist Apple bereits eines der mächtigstes Medienhäuser mit einem bis dato ungeschlagenen Angebot. Musik ist umfassend zu finden und schnell, sehr einfach und relativ billig zu erwerben und direkt zu konsumieren. In Punkto Filme, Serien und ab heute auch Bücher steht Apple allerdings erst am Anfang. Und gerade für diese Medien wäre das iPad am besten geeignet. Soll der iPad zum Hauptdevice für den multimedialen MedienKonsum werden, müsste Apple daher den Umfang des Film und Serien Angebots massiv ausweiten und FullHD Downloads zu einem besseren Preis mit alternativen Sprachspuren anbieten.

ipad_content2

Der iBook Store steht noch ganz am Anfang. Das Recycling der Trademark “iBook” ist natürlich sehr smart. Ob das Angebot mit Amazon im Umfang konkurrieren kann und ob der iPad tatsächlich ein Amazon Kindle Killer ist aber fraglich. Die oftmals angekündigte Neuerfindung des Zeitungs Marktes via digitalem iTunes-Newspaper-Store blieb Apple gestern gänzlich schuldig. Einzig die NewYork Times gab einen kleinen Ausblick auf die mögliche Richtung.

Langfristig wäre es wichtig den iTunes & iBooks Store von der iTunes Software zu lösen und zusätzlich im WebBrowser verfügbar zu machen um eine 100% Akzeptanz zu erreichen und auf der anderen Seite es zu ermöglichen eBooks und Musik auch via Amazon auf dem iPad kaufen zu können, ansonsten würde zwangsläufig eine nicht haltbare Monopolstellung entstehen.

iPad Hardware – Solide Basis für die Zukunft?

Der Formfaktor ist ansich keine große Überraschung. Optisch auffallend ist der sehr dicke Frame rund um den Touchscreen, folgt aber konsequent den Macbook & iMac Screens und dürfte in der Handhabung sehr angenehm sein, da das iPad wohl am besten mit den Daumen auf den seitlichen Frames zu halten ist. Der schöne 16:9 Formfaktor des iPhones geht dabei allerdings ein wenig verloren.

ipad_technics

Die technischen Daten erscheinen vorerst solide, vor allem bei der Preisgestaltung. Höchst interessant natürlich der Einsatz des hauseigenen Apple Prozessors. Das wird Intel nicht sehr glücklich machen. Die Geschwindigkeit der präsentieren Apps, vor allem von Safari scheint wirklich sehr sehr gut zu sein.

Falls die Batteriezeiten tatsächlich nur halbwegs halten können, was sie versprechen, wäre zumindest das eine kleine Revolution. Die iPad Version ohne SIM Card macht allerdings langfristig keinen Sinn, da erst die mobile Internet Connection das iPad wirklich zum täglichen Begleiter machen werden. Applaus an dieser Stelle für die Entscheidung die SIM Version ohne Mobilfunk-Knebelvertrag anzubieten. Das größte Manko aber ist die fehlende Kamera, diese wird auf Hardware Seite auch der größte Kritikpunkt sein und es ist anzunehmen, dass dies die wichtigste Verbesserung in der nächsten Revision ist. Eventuell sogar mit einer doppelseitigen Kamera für Photographieren und VideoChat.

Update:
Ich hab einen weiteren Beitrag zu Apples iPad als mobiler Webbrowser aus Webdesign Sicht auf knallgrau.tv gepostet.

My Year in Cities, 2009

So here is again my list of all the places I visited during the year:

- Saalbach
- Boston
- New England Coast
- Montreal
- NewYork
- Meran
- Bozen
- Berlin (2times)
- Munich (several times)

happy new Year!

Viennale 2009. Programm

Mein Viennale Filmprogramm für dieses Jahr ist komplett. Im Programm sind dieses einige sehr gute Einzelfilme zu finden. Das Doku-Programm enttäuscht allerdings dieses Jahr mit schwachen Themen.

viennale_header

23.10 – 18:00 – Gigante
23.10 – 23:00 – The Messenger
24.10 – 18:00 – Die Frau mit den 5 Elefanten
26.10 – 18:00 – Ddongpari
26.10 – 23:00 – Moon
27.10 – 06:30 – Adventureland
27.10 – 23:00 – Girara no gyakushu
30.10 – 18:00 – She, a Chinese
30.10 – 21:00 – Beeswax
31.10 – 18:30 – Paradise
31.10 – 01:00 – Bo chi tung wah
01.11 – 13:30 – Ba gua
04.11 – 23:00 – A Serious Man

GPS Drawing. Eine Woche radeln in Wien

Im Selbstversuch hatte ich 7 Tage lang GPS (via iPhone) bei jeder Fahrrad-Fahrt aktiviert. Das Ergebnis:

Distanz: 90,2 km
Max Speed: 48,7 km/h
Höhenmeter: ca. 420 m

gps_drawing

Legende: grüner Punkt = Wohnung. roter Punkt = Knallgrau Office

90 km für eine durchschnittliche Woche in Wien – doch überraschend viel. Wenn man die Strecke auf bikemap.net betrachtet und mit der Maus über die Höhenmeter-Anzeige fährt, sieht man gut den Verlauf durch die Stadt. Leider ist das GPS oftmals ausgefallen, daher die geraden Linien.