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web: your ten mofo (Relaunch)

client: yourtenmofo
description: relaunch der Website anlässlich des AlbumReleases
year: 2006
my work: concept / design / cms-works
notes: html / css: Stefan Eder
www.yourtenmofo.com

The Future of Album Artwork

Im Magazin RES las ich letztens ein interessantes Interview mit Beck:

…..
We were talking about the future of album artwork now that people are downloading records an not buying as many CDs, [and] what about the artwork? The artwork is so important to the music and is a big part of identity. So i thougt if there was some kind of digital form of the artwork that could be embedded into the music file, that might open up a whole new possibillity of artwork and music.
…..

Das aktuelle Album von Beck (Guero) ist auch ein gutes Beispiel in welche Richtung das gehen kann. Eine Version des Albums kommt mit einer durchgehenden Visualisierung aller Songs auf DVD + für einige Songs wurden/werden Internet-only Videos produziert.

Generell find ich den Ansatz interessant, das gesamte Album auch Visuell zu präsentieren. Im Fall von Guero, sind das Visuals-Spielerein. Ein durchgehend gefilmtes Werk wird sicher auch irgendwann von jemanden kommen (kauf ich mir, außer es ist von A-HA).

Aber eigentlich geht es um das Thema Album Artwork/Cover. Dass bis dato beste Identifikationsmittel eines Albums. In der Zeit von gekauftem digitalen Musikgut im Internet muss man leider auf die schönen Sammlerstücke verzichten. (Hier sei die gute alte Vinyl in Erinnerung gerufen mit dem eindeutig schönsten Format für AlbumArtwork)

Im ITMS zb bekommt man ein AlbumCover/Booklet zu manchen gekauften Album als PDF (in mießer Qualität und einfallslos). Die Herausforderung wäre es nun eine neue Art von digitalen AlbumArtwork Interfaces zu definieren, die auf der einen Seite die Möglichkeiten des Mediums ausnützen und auf der anderen Seite Designer weiterhin einen möglichst großen Spielraum lässt. Ein solche digitale Albumhülle sollte auf einen gewissen Standard in Form und Technik setzen und breitgefächert einsetzbar sein. In Itunes selbst, auf Video-Ipods (oder PSP,…) und auf Media-Center Plattformen (Apples Frontrow, MS Media Center,..) sollte es im Optimalfall konsumiert werden können.

Auf technischer Seite würde das folgende Anforderungen ergeben

- einfache Navigation (auch mit Fernbedienung, Click-Wheel,…)
- kleine Dateigröße ( bzgl. Downloadzeiten, Platz auf mobilen Endgeräten)
- Skallierbarkeit (für Plattformunabghängigkeit – PC -> Ipod – ….)
- Dateiformat, dass interpretiert werden kann.

Wenn ich diesen Gedankenspiel weiterspinne, würde das bei mir folgendes Ergebnis liefen:

- eine Navigation/Contentaufbau, die ähnlich einer Film DVD ist.
- eine Dateigröße, die im Durchschnitt bei 10mb liegen sollte (max. 20mb)
- als Format Flash

Ein gekauftes Album sollte also in einem Virtuellen Paket kommen, dass aus den Musikfiles und einer Präsentationsdatei besteht.

Musikvideos (für die man ja in Zukunft wohl auch zahlen wird) könnten ebenfalls direkt in der Präsentationsdatei verlinkt sein.

Und es würde auch wieder den nötigen Freiraum für Designer schaffen um individuell arbeiten zu können. Hmm…..was meint ihr?

So wird die Apple – Intel Transition

Auf der Macworld präsentierte Apple vor 4 Wochen neben iWeb (yep, richtig getippt) die ersten Intel-Macs. Deren Spezifikationen schauen auch richtig gut aus. Schnellerer FrontsideBus, neue Grafikkarten und ein (bis auf den Namen) gelungenes MacBook Pro lassen die MacUser freudig die Brieftaschen zücken.

Doch nicht nur die sind scharf auf die neuen Intel Macs. Erstaunt höre ich in meinem Bekanntenkreis immer häufiger, dass jetzt auch die härtesten Win-User plötzlich überlegen zu switchen. Aber ist jetzt überhaupt der richtige Zeitpunkt dazu. Was wird die Intel Transition für die User bedeuten?

Steve Jobs gab bekannt, dass bis zum Ende 2006 alle Macs mit Intel Prozessoren ausgeliefert werden. Das bedeutet ein wahres Produktfeuerwerk, werden doch die meisten Macs auch gleich einem Facelifting unterzogen werden. Ich glaube, dass der iMac der einzige Rechner bleiben wird, der im alten Design kommt (dass beim iMac ja eh wirklich gut ist und auch neu war). Gespannt sein darf man auf die neuen ibooks (oder eher ‘macbooks’ in Zukunft) und die neuen Powermacs. Bei beiden Produkten muss es für Apple wichtig sein neue Maßstäbe zu setzen (Batteriezeit / Performance).

Sehr gespannt bin ich auf die neue Xserves. Die Server-Lösung von Apple rühmte sich doch damit mit den G5 Xservers die billigsten/schnellsten SuperComputer der Welt bauen zu können. Gr0ß waren damals noch die Marketingsprüche bzgl. 64bit usw. Ein interessanter Artikel zum Thema “warum apple lieber auf intel setzt als auf powerpc” gibts hier.

Ach ja, an alle die sich ein MacBook Pro kaufen wollen, es wird bestimmt auch eine 13,3″ und 17″ Variante geben in naher Zukunft.

Soweit Hardware-mäßig. Mindestens genaus interessant ist auch die Software Seite. Mit erscheinen der ersten Intel-Macs kommt natürlich osX 10.4 angepasst an die neue Architektur. Ich denke osX 10.5 wird im Frühling 07 nochmal große Performance-Sprünge auf den IntelMacs machen können. Alles an mitgelieferter Software (incl. iLife) liegt schon als Universal Packet vor.

universal

Univeral bedeutet, dass dieses Programm schon nativ auf den IntelProzessoren läuft. Für all jene Programme die noch nicht in dieser Form vorliegen hat Apple Rosetta vorgesehen. Es emuliert eine PowerPC-Architektur.

Was natürlich mit Performance Einbusen verbunden ist. Bei einfachen Programmen wird sich das nur auf die Startzeit auswirken. Bei SoftwareMonstern wie Photoshop wird hingegen schon mühsam werden. Sehr hardwarenahe Programme wie Final Cut oder Cubase/Logic werden hingegen überhaupt nicht laufen können. Apple selbst wird Final Cut & Co erst im März als Universal-Versionen anbieten. Sprich alle Anwender von solchen Applikationen ist es wärmstens zu empfehlen auf Universal-Versionen zu warten. Wobei im Juli schon ein Großteil als solches Vorliegen sollte.

Selbst die Leid-geplagte Musikindustrie die erst seit kurzem den Umstieg von os9 auf X wirklich vollzogen hat darf aufhorchen. Steinberg hat angekündigt auch noch dieses Jahr alle Produkte in Universal-Form anzubieten. Ein leidliches Updaten bleibt Vorbesitzern von einem guten Stück Software allerdings nicht erspart.

Adobe hingegen hat angekündigt ihre Creative Suite erst mit dem nächsten regulären Update Universal anzubieten. Dass könnte bedeutet, dass man eventuell bis ende 2006 auf Photoshop native warten muss.

Für mich persönlich bedeutet es, dass bevor nicht meine daily-Use Programme nativ vorliegen, gibt es auch keinen Switch. Im besten Fall erst im Frühling 07 mit 10.5. Zu 90% der Zeit arbeite ich übrigens mit Photoshop, Thunderbird, Safari und NetNewsWire

Bloging Star “Zach Braff”

Zach Braff  ist mein Boging Star der Woche. Auf seinem Weblog zu dem Film Garden State (bester Film des Jahres?) erreicht er mit fast jedem Posting eine Kommentarzahl von über 1000 Stück. Einmal gabs sogar 3610 Kommentare auf einen Beitrag. Äußerst bemerkenswert, zumahl er momentan nur durchschnittlich alle 2 Monate einen Beitrag verfasst. Jetzt wird gerade an einer eigenen Zach Braff Website gebastelt. In Kürze unter www.zachbraff.com online

Graz für einen Tag

Am Wochenende war ich gemeinsam mit meiner Freundin in Graz. Wir waren beide zum ersten Mal in dieser überraschend schönen und angenehmen Stadt. Trotz Schneechaos und Kälte war es dann auch ein gelungener Ausflug.

graz_gallerie.jpg

Apples Videostrategie

Gestern Abend hat Appple im Zusammenhang mit neuen Imacs, Ipods und einem Itunes Update seine Video Strategie enthüllt. Durch viel innovative Kraft in den letzten Jahren hat sich Apple eine sehr dominante Rolle im digitalen Musikmarkt aufgebaut. Kern der Strategie ist, dass Apple alle Bereiche vom Kauf bis zum Konsum mit marktführenden Produkten abdecken kann:

acquire -> buy music online @ Itunes Music Store für 99Cent
manage -> Itunes zum Verwalten und Anhören am PC/Mac bzw. zum Füllen des Ipods
consume -> iPod

Dieser Weg ist die bis dato erfolgreichste Manifestation des propagierten Digital Hub. Es ist spannend zu beobachten, dass Apple mit Einführung des Ipods im Jahre 2001 diesen Weg begann und sich nun anschickt den “analogen” Weg zu verdrängen. Mit einem propertiären System wohlgemerkt.

Gestern nun hat Apple den ersten Schritt in die Erschließung des nächsten großen Digitalen Marktes unternommen: Videos/Filme

acquire -> Nach nur 4 Wochen wird aus Itunes 5.0 Version 6.0. Dem wohl schnellsten Versionssprung der Geschichte in Software haben wir der Einführung des Videoangebotes zu verdanken (Wieso nicht 5.1? Es ist lächerlich, weil es im Prinzip nur eine Contenterweiterung des ITMS ist).
Das bedeutet, dass man nun Musikvideos für $ 1,99 erwerben kann und viel bedeutender noch, man kann TV-Serien per Folge um $ 1,99 kaufen (bis dato nur in USA).

manage -> Neben Musik kann man dementsprechend nun auch Videos/Serien in Itunes verwalten und anschauen.

consume -> Der neue Ipod hat einen größeren Screen und ermöglicht nun Videocontent auf 320×240 on the road zu konsumieren. Sicher nicht das “Killer-Feature”, aber immerhin. Viel interessanter aber ist die mit dem neuen Imac präsentierte Medien-Center Applikation namens Front Row. Mit neuer Infrarot Fernbedienung und einem excellenten Interface (Hut ab;-) kann man nun auf seinem Mac (zumindest mal neuer Imac)  Fotos, Videos, Filme und Musik auf ein Art und Weise konsumieren, die bisher erhältliche Media-Center-PC Versuche von Microsoft und Konsorten alt aussehen lassen.

Quicktime Galerie zu Front Row.

Soweit so gut. Itunes 6 incl. Video-Store, Ipod mit Video-Funktion und Front Row sind eingeführt. Was nun? Erste Schwachstelle ist das Video-Film Angebot. Der Preis ist mit $ 1.99 nicht unbedingt verkaufsfördernd aber vertretbar. Allerdings kommen alle Videos und Serien nur mit einer Auflösung von 320×240 (und das im von Apple propagierten “Year of High-Definition”?). Und wenn man sich nicht mal in Qualität von illegalen Tauschbörsen abhebt wird es schwierig. Hier wird Apple sicher nachbessern müssen. Ob die Video-Funktionalität des Ipods angenohmen wird bleibt abzuwarten. Ich persönlich hab kein Interesse mir unterwegs schnell das neueste Musikvideo anzusehen. Viel spannender würde ich es finden, wenn man den Ipod mittels Dock einfach an einen Fernseher anschließen könnte über Fernbedienung und Front Row artiger Ansicht Medien konsumieren könnte. Und damit kommen wir zu Front Row. Den Mac nun auch als vollwertiges Media-Center verwenden zu können ist spannend und wird sicher regen Anklang finden.

Was noch fehlt? Früher oder später (wahrscheinlich mit der Intel-Transition) wird Apple ein eigenes Media-Center Gerät für das Wohnzimmer/Fernseher bringen, wo man dann auch direkt im Itunes Store einkaufen können wird. Und ich würde mir für Front-Row auch einen vollwertigen RSS-Reader wünschen, mit dem man dann (ähnlich Teletext) seinen Informationsdrang gemütlich via Fernbedienung befriedigen kann.

Steve Jobs Keynote von gestern als Quicktime-Stream