SXSW Interactive 2010. Day 4.

Die Highlights des vierten Konferenz Tages: Am Vormittag stellten Wired & Adobe zum ersten Mal ihr gemeinsames Tablet Projekt live vor. Das Interesse war groß, schließlich sind Wired, zusammen mit der NYTimes, die Vorreiter in der Umsetzung einer Magazin/Newspaper – Tablet Version. Adobe’s Jeremy ClarkIn demonstrierte die Interaktionsmöglichkeiten auf mehreren Multitouch Geräten (Dell Tablet bis Nexus One Android Phone) und lies durchblicken, dass Adobe die Tools InDesign und Air in Hinblick auf Redaktionsworkflows & Tablet Magazines optimieren will. Laut Wired bedeutet die Umsetzung einer Tablett Ausgabe, laut aktueller Planung & Learnings aus dem Prototyp, 10-15 % an Mehraufwand für das gesamte Team. Ziel ist es bis zum Sommer mit dem Angebot auf verschiedenen Endgeräten live zu gehen. Geplant ist weiters alle Anzeigen des Print Magazins in der Tablet Version zu inkludieren, erweitert um Interaktionsmöglichkeiten (Galleries, 360° Ansichten) und Conversion (Weblink, Formular, Anruf). Artikel sollen weiters auch Live Data beziehen können (“latest blogposts on this topic” zum Beispiel). Die Crew an Editoren und Fotografen wird momentan geschult für die erweiterten Aufgaben (Vidoeshootings als Zusatztask für die Fotografen zB).

Am Nachmittag strömten die Menschenmessen zur Keynote von Twitter’s CEO Evan Williams. Laut Gerüchten sollte das langerwartete Twitter Werbe Modell vorgestellt werden. Schlussendlich wurden neue Erweiterungen präsentiert um Twitter besser in Websites & Portale integrieren zu können. Sicherlich ein wichtiger Schritt, aber keine Antwort auf die Frage, wie Twitter langfristig Geld verdienen will. Das anschließende Keynote Interview durch Umair Haque (Harvard Business Review) war so harmlos, dass die Menschenmassen scharenweise den Saal verließen und die gesamten Keynote einen schalen Eindruck hinterlassen hat.

Am Vorabend wurde noch ausgiebig gefeiert bei der Twitter SXSW Party im. In Anwesenheit von Web Celebrities wie Kevin Rose, spielten “Black Joe Lewis” ein mitreisendes Konzert (zu sehen am Ende des Videos). Austin darf sich jedenfalls freuen, schließlich setzen Gastronomie und Hotels bis zu 100 Mio Dollar während dem 9tägigen Festivals um.

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