The Future of Album Artwork

Im Magazin RES las ich letztens ein interessantes Interview mit Beck:

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We were talking about the future of album artwork now that people are downloading records an not buying as many CDs, [and] what about the artwork? The artwork is so important to the music and is a big part of identity. So i thougt if there was some kind of digital form of the artwork that could be embedded into the music file, that might open up a whole new possibillity of artwork and music.
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Das aktuelle Album von Beck (Guero) ist auch ein gutes Beispiel in welche Richtung das gehen kann. Eine Version des Albums kommt mit einer durchgehenden Visualisierung aller Songs auf DVD + für einige Songs wurden/werden Internet-only Videos produziert.

Generell find ich den Ansatz interessant, das gesamte Album auch Visuell zu präsentieren. Im Fall von Guero, sind das Visuals-Spielerein. Ein durchgehend gefilmtes Werk wird sicher auch irgendwann von jemanden kommen (kauf ich mir, außer es ist von A-HA).

Aber eigentlich geht es um das Thema Album Artwork/Cover. Dass bis dato beste Identifikationsmittel eines Albums. In der Zeit von gekauftem digitalen Musikgut im Internet muss man leider auf die schönen Sammlerstücke verzichten. (Hier sei die gute alte Vinyl in Erinnerung gerufen mit dem eindeutig schönsten Format für AlbumArtwork)

Im ITMS zb bekommt man ein AlbumCover/Booklet zu manchen gekauften Album als PDF (in mießer Qualität und einfallslos). Die Herausforderung wäre es nun eine neue Art von digitalen AlbumArtwork Interfaces zu definieren, die auf der einen Seite die Möglichkeiten des Mediums ausnützen und auf der anderen Seite Designer weiterhin einen möglichst großen Spielraum lässt. Ein solche digitale Albumhülle sollte auf einen gewissen Standard in Form und Technik setzen und breitgefächert einsetzbar sein. In Itunes selbst, auf Video-Ipods (oder PSP,…) und auf Media-Center Plattformen (Apples Frontrow, MS Media Center,..) sollte es im Optimalfall konsumiert werden können.

Auf technischer Seite würde das folgende Anforderungen ergeben

- einfache Navigation (auch mit Fernbedienung, Click-Wheel,…)
- kleine Dateigröße ( bzgl. Downloadzeiten, Platz auf mobilen Endgeräten)
- Skallierbarkeit (für Plattformunabghängigkeit – PC -> Ipod – ….)
- Dateiformat, dass interpretiert werden kann.

Wenn ich diesen Gedankenspiel weiterspinne, würde das bei mir folgendes Ergebnis liefen:

- eine Navigation/Contentaufbau, die ähnlich einer Film DVD ist.
- eine Dateigröße, die im Durchschnitt bei 10mb liegen sollte (max. 20mb)
- als Format Flash

Ein gekauftes Album sollte also in einem Virtuellen Paket kommen, dass aus den Musikfiles und einer Präsentationsdatei besteht.

Musikvideos (für die man ja in Zukunft wohl auch zahlen wird) könnten ebenfalls direkt in der Präsentationsdatei verlinkt sein.

Und es würde auch wieder den nötigen Freiraum für Designer schaffen um individuell arbeiten zu können. Hmm…..was meint ihr?

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